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Radtour Blog

Sonntag, 15.08.

 

Nach einem guten Frühstück ging es auf dem Wümmeradweg über Fintel, Ostervesede und Bartelsdorf zuerst einmal nach Rotenburg. Dort war die erste Pause im Stadtspeicher. Danach fuhren wir weiter in Richtung Worpswede. Der Wümmeradweg führte entlang einer sehr schönen Landschaft bis nach Fischerhude, einem kleinen Künstlerdorf. Dort machten wir eine längere Pause im Puppencafe mit viel Kaffee und Kuchen :-)

Leider fing es leicht an zu regnen als wir wieder losradelten. Dieser Regen verfolgte uns bis nach Worpswede. Die Jugendherberge da ist echt klasse. Geräumig, mit gemütlichem Kaminzimmer, TV und vielen Spielen. Diese nutzten wir auch Abends zu einem gemütlichen Spieleabend. Die Radtour am ersten Tag war mit fast 95km doch länger und anstrengender als gedacht.

 

Montag, 16.08.

 

Heute mußte der erste Totalausfall verzeichnet werden. Hotte hatte sich Wirbel verrenkt. Nach ärztlicher Untersuchung war an ein weiteres Radfahren nicht zu denken. Nach Spritzen und Tabletten ging es aber zumindest per Auto weiter, so daß die Radtour dieses Jahr das erste Mal von einem Service Fahrzeug begleitet wird :-). Der Weg nach Oldenburg führte malerisch an der Hunte entlang bis mitten in die Stadt. Heiner verließ am morgen die Radtour, da er, wie geplant, zu seiner Verwandschaft radelte. Wegen Terminen konnte er die Radtour nur so kurz mitmachen. Nach ca. 65Km war die Stadt Oldenburg erreicht, die vollkommen auf Fahrräder und Studenten eingerichtet ist. Leider ist die Jugendherberge nicht mehr auf dem Stand der Zeit. Die Zimmereinrichtungen sind sehr einfach, nichtmal ein Waschbecken oder ein Spiegel sind in den 6er Zimmern vorhanden. Der Herbergsvater sagte auch ganz offen, das Oldenburg keine "vernünftige" Jugendherberge hat.

Da wir in dieser JH kein Essen gebucht hatten,ging es Abends in die Altstadt die einen interessanten Stilmix von alten und neuen Gebäuden enthält. Gegessen wurde sehr gut im Steakhaus Maredo, danach liessen wir den Abend im örtlichen Irish Pub stilecht ausklingen.

 

Dienstag, 17.08.

Es waren eigentlich alle ganz froh, das wir in der JH Oldenburg nur eine Nacht schlafen mußten. So ging es schnell auf die Räder und als erster Stopp wurde Bad Zwischenahn ausgesucht. In dem dortigen Strandcafe, direkt am Zwischenahner Meer, nahmen wir dann auch die ersten Latte Macchiato des Tages. Der Weg nach Leer war noch ziemlich weit, so dass wenig Zeit für weitere Besichtigungen blieb. Durch die guten Radwege und die flache, einfach zu radelnde Landschaft, ging es schneller nach Leer als gedacht. Ausserdem wurde ja ein Grossteil des Gepäcks auf das "Servicefahrzeug" verteilt...

Leer hat eine recht alte aber ganz schöne Jugendherberge in der Altstadt, die auch wieder alle sanitären Anlagen auf den Zimmern hat. Nach umfangreichem Abendessen gingen wir trotz Regen in die sehr schöne Altstadt mit der ausgedehnten Fußgängerzone. Ein Grossteil der Gruppe ging ins Bowling Center, die "älteren" ins Grand Cafe am Marktplatz, wo sich später am Abend alle wieder trafen.

 

Mittwoch, 18.08.

Morgens ging es nach dem Frühstück nocheinmal in die Stadt um sich ein wenig umzusehen. Aber schon um 11 mussten wieder die Räder gesattelt werden, um die Tagestour nach Papenburg zur Meyer Werft zu starten. So ging es ohne viel Gepäck die 20km entlang der Ems in die Stadt Papenburg. Die Werftführung war vorgebucht, und wir wurden per Bus zum Werftgelände gefahren. Auf dem riesigen Areal stehen 2 Dockhallen, die grösste ist mehr als 500m lang und 70 Meter hoch. Dort wird zur Zeit das mit 370m längste jemals in Deutschland hergestellte Kreuzfahrtschiff gebaut, die Disney Dream. Parallel wird in der 2. Halle die Aida Sol gebaut. Die Führung war sehr umfangreich, es wurde viel über Schiffsbau, Geschichte und auch die speziellen Unterschiede zwischen den einzelnen Schiffstypen erzählt. Am Imposantesten war sicherlich die Galerie, wo man die Entstehung des gigantischen Disneyschiffes beobachten kann. Eine wirklich beeindruckende Anlage, und auf jeden Fall eine Besichtigung wert.  

 

Donnerstag, 19.08.

 

Heute ging es auf eine der kürzesten Touren von Leer nach Scheemda in den Niederlanden. Entlang der Ems und dann Richtung westen führte die Tour über gut ausgebaute Radwege über flaches terrain. Einziges Problem: Der starke gegenwind, der allen zu Schaffen machte. In Winschooten, 5km vor dem Ziel, haben wir dann eine Essenspause gemacht. Sheemda selber ist ein eher kleiner Ort ohne viel Möglichkeiten essen zu gehen.

In Sheemda angekommen durfte die Jugendherberge bestaunt werden. Es handelt sich um ein altes Herrenhaus aus dem 18 Jhd. Entsprechend das Interieur: Hohe Decken, enge Wendeltreppen, geräumige Zimmer und das alles Stilvoll im Stil der Zeit. Sogar ein TV war in jedem Zimmer zu finden. Das Highlight war sicherlich der grosse Essensraum mit alten Wandtapeten, Stuckdecke und grossen Kristallleuchtern an der Decke. Zusätzlich gab es noch einen kleinen Balkon, ein Raum für bersondere Anlässe, eine Bar und ein Gruppenraum, der locker für kleinere Hochzeiten reichen würde.

Um 18 Uhr gab es Essen am gedeckten Tisch im grossen Essens-Saal. Es gab insgesammt 3 Gänge, die am Tisch serviert wurden. Nach einer leckeren Suppe gab es XXL Schnitzel mit warmen Gemüse, grossen Salattellern, Pommes und Kroketten. Danach waren wir wirklich alle Pappsatt. Als Dessert gab es Vanillie-Eis mit Sahne. Keiner von uns hat jemals ein so gutes Essen in einer JH erlebt, schon gar nicht in diesem "fürstlichen" Ambiente. Sicherlich eine der besten Jugendherbergen die wir bisher auf den Radtouren hatten.

 

Freitag, 20.08.

 

Nach langer Besprechnung am Abend vorher wurde früh gefühstückt, da wir um 13:30 die Fähre von Eemshaven nach Borkum nehmen wollten. Also war um 8 Frühstück angesagt um dann schnellstmöglich loszukommen. Die fast 46km wurden in knapp 2,5 Stfd abgeradelt, viel schneller als gedacht. Am Fährhafen hatten wir so noch 1,5 Std Aufenthalt. Aber besser so, als zu spät kommen  :-)

Auf Borkum steht die grösste Jugendherberge Deutschlands. Auf dem über 20 Hektar (!) grossen Gelände, der alten Marineschule der Bundeswehr, stehen 8 Gebäude mit über 600 (!) Betten. Nach Kopenhagen mit 1000 Betten ist es die zweitgrösste Anlage Europas. Es gibt eine Kneipe mit Biergarten, eine Disco, eine Kartbahn mitten auf dem Gelände, Fahrradverleih, W-LAN, Indoor-Kletteranlage, Skaterecke, Minigolf, Tennis- und Sportplatz, eine Mehrzweck-Sporthalle und, und, und. Alles direkt auf dem Gelände, 500m vom Hafen entfernt. Die Zimmer sind recht gross, Duschen und Toiletten sind in reichlicher Anzahl auf dem Flur vorhanden. Es ist schon beeindruckend, was auf einem Gelände möglich ist :-). 

Abends gingen wir nach dem Essen in die "Pinte" auf dem Gelände um den Bundesliga Start zu sehen.   

 

Samstag, 21.08.

Nach einer Nacht die morgens um 6 durch lärmende Jugendliche beendet war, gingen wir zum Frühstück. Dieses lief im Stil einer "Raubtierfütterung" ab, es hatten wohl mehrere die Idee um 8 zu frühstücken :-). Im Speisesaal ist schon ein ziemliches Chaos, besonders weil alle Gäste ein Lunchpaket packen dürfen.

Um 10 verliessen uns dann leider Klaus & Michael, weil sie dringende Termine hatten, das war von vornherein so geplant.

Gegen mittag sind wir "Verbliebenen" dann in das Inseldorf Borkum aufgebrochen. Das Wetter war leider etwas bedeckt und windig, was uns aber nicht davon abhielt an den Strand zu gehen und dort etwas zu relaxen. Gegen 15 Uhr sind wir dann in eine Bowling Kneipe gegangen, um das Werder Spiel auf einer Grossbildleinwand zu sehen. Naja, das Ergebnis war jetzt nicht nach unserem Geschmack, aber was willste machen  :-)

Nach dem Abendessen in der Herberge wollten wir dann zur "Strandfete". Den Tipp hatten wir von der Herbergsleitung bekommen. Das ist eine Feier die von der "Dorfjugend" direkt am Strand in den Dünen veranstaltet wird. Die Fete war richtig cool und ziemlich voll. Es gab Livemusik, ein grosses Lagerfeuer am Strand und natürlich Bier & Bratwurst. Der Eintritt war frei und so war da ziemlich was los...

Ein prima Abschluss für den letzten Abend unserer Radtour. 

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